Gedanken zur unterbrochenen Nachtruh

 ... fliegen sie doch besonders nach Mitternacht vorbei "wie nächtliche Schatten", mit anderen Worten will ich versuchen sie hier & jetzt für dich festzuhalten, die freien Gedanken aus der Schattenwelt der Nacht und ihrer Einsamkeit. Denken (auch empfinden?) war schon immer ein einsames Geschäft für´s "stille Örtchen", wo uns mitunter die besten Geistesblitze kamen. Warum gibt es beispielsweise Gewohnheitsrecht und kein Gewohnheitsunrecht? Vielleicht sehen wir den realen Wald vor lauter Gewohnheitsunrecht nicht realistisch? Was wurde aus dem längst vergessenen Wolkenrecht untergegangener Zivilisationen oder gar aus der absurden Freiheit des Regenbogens? Lagen nicht schon immer an ihrem fiktiven Ende angeblich ungehobene Schätze? Tatsächlich geht es um deine ungehobenen inneren Schätze, die "nur" (d)einen erleuchteten Geist erfordern.
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Handgeschöpfte Worte in filigraner Schrift

Handgeschöpfte Worte in filigraner Schrift,

leicht linksläufig auf altem Büttenpapier,

entstammen einer vergangenen Epoche langsamer

Gedanken und Gefühle mit noblen Wasserzeichen,

welches Wahr- & Echtheit verbürgte.

Wer das Lacksiegel erbrach, 

gehörte zu den Auserwählten,

Lese- und Schreibkundigen eines Geistesadels,

der sich den Luxus eigenständigen Denkens leistete,

gar sorg- und ziellos in den jungen Tag hineinlebte.

Was ist dir geschehen, verschwundener Mensch.

Deiner untergegangenen Welt?

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Was Du heute kannst entsorgen…

Besser im Sinne von „einfacher“ ist natürlich nachfolgenden Generationen das Entsorgen zu überlassen. Übrigens ist Atomenergie mittlerweile grüngewaschen und läuft fortan unter „nachhaltig“ – Orwells-Neusprech lässt schön grüßen! 

Rekapitulieren wir einmal kurz, d. h. seit dem Beginn des sogenannten Atomzeitalters vor gut achtzig Jahren steht die unbeantwortete Frage im Raum, wo der gefährliche Atommüll sicher gelagert werden könnte. Die AKW-Betreiber haben vor wenigen Jahren auch in Deutschland eine Lösung gefunden, wie sie sich aus der Verantwortung stehlen können. Die sogenannten Zwischenlager bekam der Staat quasi geschenkt und auch die Endlagerfrage wurde sozialisiert. Mit anderen Worten: Staat bzw. die Allgemeinheit trägt die unübersehbaren Kosten für mindestens 100.000 Jahre und welcher Staat hat schon einmal 1000 Jahre überdauert? Die Stromkonzerne haben für ihre kurzfristige Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus ihre Milliarden verdient und wenn man darüber nachdenkt ist und war Geld von Anfang an eine kollektive Illusion und ist es bis heute nebst der inflationären Tendenzen. Mittlerweile sind Euro und US-Dollar pari, obgleich die USA viel mehr Fiat-Geld „geschöpft“ haben und mit einer Staatsverschuldung laut Schuldenuhr — U.S. National Debt Clock : Real Time (usdebtclock.org).

Übrigens gibt es eine solche Schuldenuhr auch für EU-Europa:
Staatsverschuldung Europa: Echtzeit-Schuldenuhr aller EU-Länder (smava.de).

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Nicht nur Angst essen Seele auf – auch zuviel Sicherheit ist ein Produkt der Angst!

Mit dem Tauwetter hatte ich allen Ballast von mir geworfen, hauptsächlich belastende Erinnerungen und Gefühle, aber auch materiellen Ballast, der mich an einen Ort, an ein Land gebunden hatte, in dem ich mich von jeher unfrei fühlte. Jetzt war ich alle Sicherheit dieses Landes los, war mein Leben wieder lebensgefährlich und ich auf mich allein gestellt. Damit ging eine neue Lebensintensität einher, die ich lange vermisst hatte. Endlich war ich wieder mit allen Sinnen völlig ich selbst im unendlichen Augenblick angekommen! Ich roch das Meer, das mare nostrum, fühlte die warme Frühlingssonne und den Wind, der den intensiven Geruch des Meeres mit sich brachte. Später sah ich in der Altstadt einen Schwarzafrikaner, der auf einem einfachen Xylophon das "Air" von Johann Sebastian Bach darauf spielte. Hier, im türkischen Teil Zyperns, hörte ich Bach gespielt von einem Afrikaner. Ich setzte mich an einen freien Tisch eines Teehauses und bestellte mir einen Tschai. Von dieser Position aus konnte ich weiterhin den Afrikaner bei seinem musikalischen Spiel zusehen und hören. Auch er war ganz und gar in seinem Augenblick angekommen, was ich an seiner ganzen Körpersprache sehen konnte. Er war mit all seinen Sinnen voll da und hatte mich bereits als jemand wahr genommen, der genau so wach wie er teil dieses Augenblicks war. Als sich unsere Blicke trafen, lächelte er und zeigte das starke Gebiss eines noch jungen Mannes. Beneidenswert, durchfuhr es mich, was für eine Vitalkraft steckt in diesem noch unverbrauchten Leben! Intuitiv hatte auch ich gelächelt, auch wenn mein Gebiss es nicht mit seinem aufnehmen konnte. Ich war immerhin doppelt so alt wie er und konnte noch immer spontan in einen Apfel beißen oder ein paar Kilometer laufen ohne zu keuchen. Trotzdem war ich unzufrieden, nicht im Frieden und Einklang mit meinem Alter, welches letztlich einer ungewollten Zwangsläufigkeit unterlag und den Alterungsprozess anzeigte, der damit verbunden war. Geistig fühlte ich mich jung und körperlich war ich es nicht mehr – ein Widerspruch!

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